Die Stiftung für Effektiven Altruismus (EAS) verfasst Positionspapiere, um den öffentlichen Diskurs über global-gesellschaftlich relevante Fragen anzustoßen und voranzutreiben. Ausgangspunkt für diese Papiere ist dabei die Frage: Welches sind die größten globalen Prioritäten und wie sehen Lösungsvorschläge aus einer effektiv-altruistischen Perspektive aus?

Evidenzbasierte Entwicklungszusammenarbeit

Deutschland und die Schweiz geben jedes Jahr Milliardenbeträge für die Entwicklungszusammenarbeit (EZ) aus. Wissenschaftliche Forschungsergebnisse zeigen, dass beide Länder sowohl äußerst effektive als auch praktisch wirkungslose Projekte finanzieren. Dieses Papier führt in die empirische Forschung zur EZ ein und leitet daraus Empfehlungen ab: Besonders wirkungsvolle Projekte sind zu fördern, wenig wirksame Projekte sollten beendet werden. Evaluierungen sind vermehrt als Wirkungsstudien durchzuführen und sollen wissenschaftliche Forschungsstandards erfüllen; hierfür sind zusätzliche finanzielle Mittel bereitzustellen. Deutschland und die Schweiz sollten sich internationalen Forschungsprojekten zur Wirkungsmessung anschließen.

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Künstliche Intelligenz: Chancen und Risiken

Künstliche Intelligenz (KI) und immer komplexer werdende Algorithmen beeinflussen unser Leben und unsere Zivilisation stärker denn je. Ihr Anwendungsgebiet wird künftig weiter wachsen und die KI-Leistungen werden sich verbessern. Dieser technologische Fortschritt stellt uns wahrscheinlich vor historisch beispiellose ethische Herausforderungen. Nicht wenige Experten/innen sind der Meinung, dass von der KI neben globalen Chancen auch globale Risiken ausgehen, welche diejenigen etwa der Nukleartechnologie übertreffen werden. Eine wissenschaftliche Risikoanalyse legt zudem nahe, dass hohe potenzielle Schadensausmaße auch dann sehr ernst zu nehmen sind, wenn die Eintretenswahrscheinlichkeiten tief wären.

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Kultiviertes Fleisch

Die industrielle Tierhaltung ist ein wachsendes globales Problem hinsichtlich Tierschutz, Umweltverträglichkeit und menschlicher Gesundheit. Kultiviertes Fleisch könnte hierfür eine mögliche Lösung sein. Dabei wird in einer kontrollierten Umgebung unter Verwendung von Zellkulturen tierliches Gewebe ohne Verwendung eines vollständigen Organismus gezüchtet. Die Aufzucht und das Töten von Tieren für Nahrungsmittel wäre damit überflüssig. Dieser Ansatz hat daher das Potential, alle Kriterien einer humanen, nachhaltigen und gesunden Form der Fleischproduktion zu erfüllen.

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Grundrechte für Primaten

Nichtmenschliche Primaten sind hochkomplexe Wesen und besitzen ein fundamentales Interesse daran, zu leben und körperlich und geistig unversehrt zu bleiben. Die bestehenden rechtlichen Bestimmungen in der Schweiz tragen diesen Interessen aber kaum Rechnung, weshalb Primaten des Schutzes durch Grundrechte bedürfen. Um die Forderung nach Grundrechten umzusetzen, wird ein konkreter Vorschlag für eine kantonale Initiative gemacht, die die Verankerung von Grundrechten auf Leben und auf körperliche und geistige Unversehrtheit für nichtmenschliche Primaten auf kantonaler Verfassungsstufe verlangt.

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Nachhaltige Ernährung – Deutschland

Als Gesellschaft wurde uns in den letzten Jahrzehnten eine Art zu essen angewöhnt, welche die Klimaerwärmung vorantreibt, den Welthunger und die Wasserknappheit verschärft, ungesund ist und den Verfassungsgrundsatz des Tierschutzes verletzt. Das ethisch-politische Problem besteht dabei hauptsächlich im hohen Konsum tierischer Nahrungsmittel. Deshalb besteht auch die rationale Lösung maßgeblich in der Förderung der pflanzlichen Ernährung.

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Nachhaltige Ernährung - Schweiz

Als Gesellschaft wurde uns in den letzten Jahrzehnten eine Art zu essen angewöhnt, welche die Klimaerwärmung vorantreibt, den Welthunger und die Wasserknappheit verschärft, keine ausreichende Versorgungssicherheit gewährleistet, ungesund ist und den Verfassungsgrundsatz der Tierwürde verletzt. Das ethisch-politische Problem besteht dabei hauptsächlich im hohen Konsum tierlicher Nahrungsmittel. Deshalb besteht auch die rationale Lösung massgeblich in der Förderung der pflanzlichen Ernährung.

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Leidreduzierung bei Wirbellosen wie Insekten (Englisch)

Invertebrates such as insects, spiders, worms and snails likely feel pain, so we should take action to prevent their suffering, as their large number and the severity of the harms they endure may mean that their current suffering amounts to an ethical disaster. We recommend actions that can and should be taken in several areas.

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